Freitag, 25. Juni 2010

Geburtstagsgeschenk für meine Schwester

Ich habe momentan Prüfungen und bin desswegen noch nicht dazugekommen, euch meine neuste Kreation vorzustellen.

Meine Schwester hat am 7.7. Geburtstag. Und da sie ganz begeistert von meinen Seifchen ist, lag natürlich nichts näher, als ihr eine zu sieden.
Da sie Lavendel und das Meer mag, habe ich das dann versucht in einer Seife zu verarbeiten.

Da ein Freund von uns beiden, der auch an ihre Geburtstagsparty eingeladen ist, und ich normalerweise Geburtstagsgeschenke für gemeinsame Freunde zusammen kaufen / kreieren, hat er mir beim Seifeln geholfen. Es war seine erste Seife und hat ihm sehr viel Spass gemacht.

Den Testlauf für das Meer hatte ich ja schon gemacht und so bin ich dann bei der Topfmarmorierung mit Phthalogrün, Ultramarinblau und natur geblieben. Die Delfineinleger hatte ich ja zeitgleich wie den Testlauf gemacht und so war alles parat. Den Meeresboden habe ich übrigens mit Heilerde gemacht.
Leider, leider hat es keine Sodaasche gegeben, denn das wäre eine tolle Gischt gewesen.

Und hier sieht ihr das schöne Stück:
Beduftet ist sie mit viel ÄÖ Lavendel, etwas PÖ White Musk und etwas PÖ Lime and Ginger.
Die beiden PÖs habe ich übrigens von daystar candle and soap supplies.

Mein einziges Problem ist der Name. Ich weiss echt noch nicht wie ich sie nennen soll.
Falls ihr also ein paar Ideen habt, so wäre ich mega froh.

Sonntag, 13. Juni 2010

Samstag-Morgen Seifenaktion

Gestern Morgen bin ich extra um halb 8 aufgestanden, damit ich seifeln kann. Aus 600g Fett habe ich Dinosaurier-Einleger, Zitronen-Einleger und Delfin-Einleger fabriziert, 3 Düfte getestet und noch die beiden folgenden Seifen hergestellt.

Das hier ist eine Topfmarmorierung und sollte das Meer darstellen. Gefärbt habe ich es mit Phthalogrün und Ultramarinblau. Ich habe es als Testlauf für das Geburtstagsgeschenk meiner Schwester gemacht.

Und aus dem restlichen Seifenleim, herausgeschabt aus den Töpfen und Farbkesseln, ist dieses eine Seifenstück entstanden. Marmoriert habe ich es mit einem Schaschlikspiess.

Wie stark Kaffeeseife nachdunkelt

Ich habe von meiner Kaffeeseife extra ein Stück, direkt nach dem Schneiden, in den Tiefkühler getan um zu gucken wie stark die Seife nachdunkeln wird.
Die Dunkle war zwei Monate im Keller und die Helle zwei Monate im Tiefkühler.
Ein beeindruckender Unterschied. Ich bin echt froh, dass die Seife nachgedunkelt hat.

Sonntag, 30. Mai 2010

Olivenöl-Sole

Gestern habe ich eine Olivenöl-Sole Seife gemacht und gleichzeitig meine neue Blockform eingeweiht.
Ich habe die Seife in turbomässigen 50 Minuten mit hergestellt, da ich das Salzwasser schon vorbereitet im Kühlschrank hatte und während die Lauge abkühlte, habe ich das Wohnzimmergeputzt.
Ist also mein absoluter Spitzenrekord. Innerhalb dieser 50 Minuten habe ich sogar einen Teil abgewaschen.
Was ich jedoch nicht wusste, war, dass die Lauge wegen dem Salz weiss wird.
Die Seife habe ich nach dem Rezept von wiccaronja gemacht. 95% Olive, 5% Kokosnussöl und 1/3 der Wassermenge Salz. D.h. 330g Wasser und 110g Salz.

Heute Abend sah das ganze dann so aus (ich war heute den ganzen Tag im Technorama und konnte desswegen nicht früher anschneiden):



Das Muster habe ich  mit Moosgummi gemacht.
Und dann habe ich sie angeschnitten und *heul* sie hat wie wild gebröckelt.


D.h. ich werde Soleseife von nun an innerhalb 12 Stunden anschneiden, damit sie nicht so extrem bröckelt.
Immerhin habe ich so genügend Teststücke. Ein Teil werde ich dann wohl in einer anderen Seife versenken und aus dem Rest mache ich Duschsmoothies.
Immerhin gab es mit viel zureden und indem ich den Spachtel jedesmal mit Öl einschmierte einige passable Stücke.


Die Blumen habe ich übrigens selbst gefaltet und werde bald, bald eine Anleitung auf dem Blog veröffentlichen.
Ja und jetzt darf ich 1.5 Jahre warten und dann werde ich wohl sehen ob sich das gelohnt hat. ;)

Samstag, 15. Mai 2010

Buttermilch-Verveine Seife

Gestern hatte ich frei, da ich wegen Auffahrt Brücke hatte und da ja eine Seife nicht reicht um meine Sucht temporär zu befriedigen, habe ich gleich zwei gemacht.
Diese hier ist der erste Versuch einer Schichtseife, jedoch war der Seifenleim schon etwas zu sehr angedickt und somit wurden die Schichten nicht schön gerade. Gefallen tut sie mir trotzdem und riechen tut sie auch gut.
Sie besteht aus 200g Olivenöl, 160g Kokosnussöl, 160g Palmöl, 120g Rapsöl, 80g Kakaobutter, 40g Aprikosenkernöl, 40g Rizinusöl, ist überfettet mit 9% und die Flüssigkeit besteht aus 130g Buttermilch und 130g Wasser.
Beduftet habe ich sie mit Verbena, Petitgrain und Weihrauch und gefärbt mit etwas Titandioxid und Veroneser grüne Erde.


Nur wie habe ich die so schön hell und ohne Stinke hinbekommen?

Ich habe das Wasser gefroren und dann nur das benützt um die Lauge anzurühren. Dann habe ich sowohl feste, wie auch flüssige Fette abgewogen und in separate Töpfe getan, um die festen zu schmelzen.
Zu den flüssigen Fetten habe ich 90g der Buttermilch gegeben, und danach die geschmolzenen festen Fette. Meine ganze Fettmenge war so zusammen bei ca. 40 Grad. Dann habe ich einen halben Teelöffel Titandioxid mit 20g Buttermilch und einen Teelöffel Veroneser grüne Erde auch mit 20g Buttermilch an gemischt. Die ÄÖs habe ich auch zur grünen Erde gegeben.
Sobald die Lauge auch ca. 40 Grad hatte, gab ich sie zu den Fetten und habe fleissig gerührt, leider etwas zu lange (sonst hätte ich jetzt schönere Schichten), den Seifenleim geteilt und dann eine Hälfte mit Titandioxid und die andere mit der grünen Erde vermischt. Und dann Schicht für Schicht gegossen.
Die Seife war in einer Holzform und mit etwas Styropor isoliert. Als ich sah, dass sie fleissig am geelen ist, habe ich den Styropor weggenommen und so ist sie nicht allzu heiss geworden, hat aber trotzdem gegeelt.
D.h. ich lasse Milchseifen von jetzt an immer geelen, sofern ich keine Seide oder Honig drin habe, und werde sie mit halb Wasser, halb Milch anrühren. Ich hoffe das war so verständlich und ich hoffe auch, dass sie wirklich so gut pflegt, wie ich das geplant habe. :D